Die Welt ist immer in Bewegung und vor allem große politische Ereignisse haben einen nennenswerten Einfluss auf die Zukunft. Durch die Wahl von Donald Trump als neuen US-Präsidenten wird sich dieser Wandel in den kommenden Jahren in einigen Bereichen sehr deutlich zeigen. Insbesondere seine enge Kooperation mit Elon Musk wird nicht nur gefeiert, sondern auch kritisch gesehen. Wir wollen uns heute neutral betrachtet beide Seiten der Medaille anschauen und die Argumente anhören, wie es mit dieser Männerfreundschaft weitergehen wird, denn natürlich ist der Erfolg dieser Zusammenarbeit für die Kryptoszene von elementarer Bedeutung, um eine blühende Zukunft aller Kryptowährungen prinzipiell zu erleichtern.
Der 20. Januar 2025 wird die Welt verändern
Wenn wir zukünftig in die Geschichtsbücher schauen, werden wir das Datum vom 20. Januar 2025 sicherlich als eine Art Wendepunkt in der Weltpolitik betrachten, denn an diesem Tag wird Donald Trump nicht nur wieder ins Weiße Haus einziehen, sondern von dort auch die Regierungsgeschäfte der USA leiten. Während viele Finanzexperten diesen Tag als einen Start für einen weiteren Run von Kryptowährungen sehen, ist nicht jeder Mensch auf dieser Welt von dieser Neuerung in der US-Regierung begeistert.
Dennoch hat Trump die Wahlen im November 2024 fair und demokratisch gewonnen und diesen Aspekt gilt es immer zu beachten. Die Krypto Kurse reagierten äußerst positiv auf das Wahlergebnis, denn Donald Trump versprach, der erste Pro-Bitcoin-Präsident in der Geschichte des Landes zu werden und den künftigen Erfolgsweg für digitale Coins zu ebnen. In den letzten Wochen seit der Wahl hat der neue US-Präsident, obwohl noch gar nicht offiziell im Amt, einige Vorschläge veröffentlicht, die bei manchen Experten mit Sorgenfalten und bei anderen mit Jubelgesten betrachtet werden.
Wilde Vorschläge von Trump: Kontrolle über den Panama-Kanal, Kanada wird US-Bundesstaat und die USA kaufen Grönland
Wer nicht mein Freund ist, der ist mein Feind. Nach diesem Motto könnte man Donald Trumps Gedankenwelt wahrscheinlich gut zusammenfassen. Er sucht sich in allen wichtigen Bereichen Verbündete und wer sich eben nicht kooperativ zeigt, der ist kein Freund. 3 Vorschläge von Trump haben in den letzten Wochen des vergangenen Jahres bereits mediale Wellen geschlagen, auch wenn man nie weiß, wie ernst es Trump meint und ob er lediglich versucht, Grenzen auszuloten. Die 3 angesprochenen Vorschläge waren:
- Rückerlangungen über die Kontrolle des Panama-Kanals
- Kanada soll der 51. Bundesstaat der USA werden
- Trump versuchte bereits in seiner ersten Amtszeit ein Angebot für Grönland zu unterbreiten und will dieses Thema nun wieder aufwärmen
America first again: Mit diesem Wahlspruch hat er ein klares Ziel gesetzt. Seiner Meinung nach werden die USA ausgebeutet. Vor allem die Nachbarländer Kanada und Mexiko hat er im Visier und sie sollen mit hohen Zöllen belegt werden. Auch der Wirtschaftskonkurrent China steht auf Trumps Liste und ja, selbst Deutschland könnte mit höheren Zöllen, insbesondere mit Hinsicht auf die Autoindustrie, belegt werden. Es bleibt abzuwarten, ob es lediglich Drohungen sind oder die Ansätze von Trump realisiert werden. Experten befürchten, dass diese Machtdemonstration auf Kosten des kleinen Bürgers gehen werden, denn der Lebensalltag könnte in den USA auf diese Weise noch schwerer zu finanzieren sein.
Ein Höhenflug für Kryptowährungen ist mit Trump Tausend Mal wahrscheinlicher
Ein Sektor, der auf alle Fälle sehr von Trumps Präsidentschaft profitieren dürfte, ist jener der Kryptowährungen wie Bitcoin und Co., denn wenn Trump seine Versprechen einhält, dürfte es allen digitalen Coins so gut ergehen wie noch nie zuvor. Im Vergleich zu den 3 oben genannten Punkten ist der Höhenflug der Kryptos wesentlich realistischer anzusehen und eigentlich nicht schwer umzusetzen. Hierfür müssen die USA lediglich die Hürden für Kryptowährungen niederreißen und wer weiß: Vielleicht wird der Bitcoin unter einem Präsidenten Trump mit der Zeit sogar eine offizielle Währung in den USA. Dies wäre natürlich der ultimative Paukenschlag für die Welt der digitalen Währungen und wird gewiss dafür sorgen, dass andere Länder diesem Beispiel folgen. Inwieweit die Kryptowährungen unter Trump gefördert werden, hängt mit Sicherheit auch von der Intensität der Zusammenarbeit mit Elon Musk ab.
Werden Donald Trump und Elon Musk dauerhaft Hand in Hand arbeiten?
Wenn man an einen prominenten Kryptowährungsunterstützer denkt, dann kommt einem direkt der reichste Mann der Welt in den Sinn und das ist Elon Musk. Er hat sich in der späten Phase des Wahlkampfes komplett hinter Donald Trump gestellt und diesen finanziell massiv unterstützt. Diese Unterstützung war entscheidend, um im Rennen um das Weiße Haus die Nase vorne zu haben, denn Musk war im Wahlkampf nicht nur aufgrund der Nutzung von X ein wichtiger strategischer Partner. Viele Menschen in den USA sehen in Musk eine Art Superheld. Er genießt eine große Beliebtheit, gehört nicht zu den Politikern und er verschenkt Geld. Perfekte Grundvoraussetzungen, um bei den breiten Massen gut anzukommen. Doch Wahlkampf und wirkliches Regieren sind unterschiedliche Dinge und es stellt sich die Frage, ob die beiden Platzhirsche auf Dauer gemeinsam für das Land arbeiten können.
Trump und Musk: Zwei Egos könnten mit der Zeit aneinandergeraten
Hält die Männerfreundschaft zwischen Donald Trump und Elon Musk, können die beiden gemeinsam die Welt hinsichtlich ihrer Vorstellungen verändern. Die Kryptowährungen dürften von diesem Aspekt extrem profitieren, denn beide Männer sind stark daran interessiert, mit digitalen Währungen Geld zu verdienen. Eine Befürchtung steht jedoch im Raum und das ist die Tatsache, dass 2 solcher Alphatiere selten dauerhaft Seite an Seite das Sagen haben können. Die Streitigkeiten um den Übergangshaushalt der US-Regierung haben gezeigt, wie stark der Einfluss von Musk auf den kommenden Präsidenten ist. Diverse KI-Bilder im Internet zeigten auch bereits, wie Trump als Schoßhündchen von Musk agiert. Wie reagiert Trump also, wenn die öffentliche Wahrnehmung immer mehr in die Richtung geht, dass Musk eigentlich der Chef ist? Lässt er sich dies gefallen oder sieht er seine Autorität in Gefahr? Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Trump oft mit seinen zeitweise besten Weggefährten gebrochen hat. Droht dies auch bei der Freundschaft Trump/Musk?
Donald Trump darf das Interesse an Bitcoin und Co. nicht verlieren
Eine wichtige Sache war bereits während der 1. Amtszeit von Donald Trump als Präsident der USA deutlich zu sehen: Der Mann verliert schnell das Interesse an einem Thema, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Könnte Donald Trump also auch sein aktuelles Interesse an Kryptowährungen verlieren? Das wäre für die Krypto Branche natürlich fatal und könnte für einen deutlichen Rückgang der Kurse sorgen. Solange Bitcoin und andere Währungen ihm aber ordentliche Gewinne bescheren, dürfte das Interesse aufrechterhalten bleiben, denn Geld verdienen gehört zu den liebsten Beschäftigungen des Geschäftsmannes Trump.